Impressionen der Städte- und Studienreisen sowie der Kölner Einblicke aus dem Jahr 2026

Stadtspaziergang „Auf den Spuren von Käthe Kollwitz“, 11. Juni 2026

Im Herzen der City, direkt am Neumarkt gelegen, befindet sich das Käthe-Kollwitz-Museum – das erste Museum, das der bedeutenden Zeichnerin, Grafikerin und Bildhauerin gewidmet ist. Die Ausstellungsräume wurden vor wenigen Monaten generalsaniert. Nach einer Führung durch das Museum gingen wir zur Antoniter-Kirche auf der Schildergasse. Dort begegnete uns Käthe Kollwitz in besonderer Weise: Ernst Barlachs 1927 geschaffene Bronzeplastik »Der Schwebende« trägt unverkennbar ihre Gesichtszüge. Im Anschluss besuchten wir die Kirchenruine Alt St. Alban. Dort wurde 1959 die erste bundesweite Gedenkstätte für die Gefallenen beider Weltkriege mit Kopien der Skulpturengruppe »Trauernde Eltern« von Käthe Kollwitz eingerichtet. Die Nachbildungen des bildhauerischen Hauptwerks der Künstlerin erinnern seitdem im eindrucksvollen Zusammenspiel mit der Architektur an die Opfer von Krieg und Gewalt. Im Consilium am Rathaus klang der Nachmittag dann aus.

Kulturwanderung zum Drachenfels und zur Drachenburg (mit Führung), 12. Mai 2026

Schloss Drachenburg, oberhalb von Königswinter im Siebengebirge gelegen, zählt zu den eindrucksvollsten deutschen Schlossbauten des 19. Jahrhunderts. Der repräsentative Wohnsitz bildet eine Synthese aus Schloss, Burg und Villa. Ein prachtvoller Landschaftspark mit Terrassen sowie der spektakuläre Panoramablick vom 36 Meter hohen Nordturm machten unseren Besuch unvergesslich. Liebevoll restaurierte Räume ließen die Wohnkultur der Gründerzeit lebendig werden.

Wir fuhren morgens vom Kölner Hauptbahnhof los und wandern von Rhöndorf aus auf den Drachenfels. Nach einer Pause ging es im Bogen Richtung Drachenburg und von dort nach Königswinter. Vor der Rückfahrt mit dem Zug ließen wir den Tag bei Quiche oder Kuchen gemütlich ausklingen.

Sizilien – eine Insel zum Träumen, Besichtigen und Genießen, 28. April – 07. Mai 2026

Unsere Rundreise auf Sizilien ließ keine Wünsche offen. Von drei komfortablen Standorthotels am Meer erkundeten wir die Insel und tauchten in die Kulturen der Griechen, Römer, Araber, Normannen und Hohenstaufer ein.

Unsere Ziele waren u. a.:

Palermo und Monreale mit ihren prunkvollen Palästen und Domen, das Madonie-Gebirge, ein einzigartiger Naturpark, und seine pittoresken Dörfer, die Altstadt und der Dom von Cefalù (UNESCO-Weltkulturerbe), die mittelalterliche Stadt Erice,  Segesta mit seinem beeindruckenden griechischen Tempel, Agrigent, das UNESCO-Welterbe „Tal der Tempel“, die Villa Romana del Casale (UNESCO-Welterbe) mit ihren kunstvollen Fußbodenmosaiken, der Ätna als der größte noch aktive Vulkan (UNESCO-Weltkulturerbe), Taormina mit seinem Freilichttheater und seinem unvergesslichen Küstenpanorama, die Nachbarinseln Lipari und Vulkano, die einst prächtige Stadt Syrakus mit seinem Dom und seinem archäologischen Park.

Bilder folgen.

Kulturwanderung nach Zons, 18. März 2026

Zons – Eine Zeitreise am Rhein

Nach einer Wanderung durch die Rheinauen erreichten wir Zons, wo wir im Fährhaus zu Mittag aßen. Zons wurde im 14. Jahrhundert als Zollfeste des Kölner Erzbischofs gegründet und war einst ein wichtiger Kontrollpunkt für den Handel auf dem Rhein. Heute erzählen enge Gassen, Fachwerkhäuser, eine nahezu vollständig erhaltene mittelalterliche Stadtmauer und vier mächtige Wehrtürme von dieser bewegten Vergangenheit. Die Rheintorburg ist bis heute der markante Zugang zur Altstadt. Wichtige Sehenswürdigkeiten sind der Krötschenturm und der Juddeturm, die einst der Verteidigung dienten. Ein Rundgang entlang der Mauer vermittelte uns ein lebendiges Bild von der mittelalterlichen Befestigung. Die Burg Friedestrom, eine ehemalige kurkölnische Landesburg beherbergt heute ein Museum, das die Geschichte von Zons anschaulich erzählt.

Besichtigung der Fordwerke mit Besuch der Oldtimer-Ausstellung und anschließendem Beisammensein im „Golde Kappes“ in Köln-Nippes, 04. Februar 2026

Bei der Besichtigung der Fordwerke entdeckten wir die Faszination der Automobilproduktion. Wir tauchten in die Welt der digitalisierten Technologie und der Roboter ein und erlebten, wie aus Ideen beeindruckende Fahrzeuge entstehen. Ein Höhepunkt war zudem der Besuch in der Oldtimer-Halle mit Fahrzeugen aus über 100 Jahren Automobilgeschichte. Die Veranstaltung klang gemütlich aus im „Golde Kappes“ auf der Neusser Str.

Fotos: © Klaus Zimmermann, Köln